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Willkommen bei der umfangreichsten Sammlung und Dokumentation
deutscher Coca-Cola Dosen.



Wenn die Dummheit siegt...

Eine Kriegserklärung an den guten Geschmack!
Coca-Cola ersetzt Klassiker durch zuckerfreie Varianten

> Eine offene Kritik an Coca-Cola und seiner derzeitigen Strategie <

Im Zuge der anhaltenden und sich seuchenartig in der Gesellschaft verbreitenden Zuckerphobie,
hat die The Coca-Cola Company bereits vor einiger Zeit beschlossen,
bis zum Jahr 2020 den durchschnittlichen Zuckergehalt ihrer Getränke um 10% zu reduzieren.

Soweit ist ja auch noch alles in Ordnung. Es spricht absolut nicht dagegen,
hilfebedürftigen Verbrauchern, die nicht in der Lage sind selbstständig auf ihre Ernährung zu achten,
zuckerfreie Getränkealternativen zur Verfügung zu stellen. Denn schließlich wird einem Unternehmen
auch damit ermöglicht auf diese Weise einen neuen Konsumentenkreis zu gewinnen.

Ein Schuss nach hinten?!

Was sich Coca-Cola jedoch überlegt hat um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen,
könnte dem Unternehmen letztendlich aber mehr schaden als nützen.

Denn Coca-Cola hat nicht etwa vor zusätzliche zuckerfreie Alternativvarianten zur bestehenden
Produktpalette anzubieten, sondern es werden dafür stattdessen kurzerhand beliebte
jahrzehnte alte Klassiker einfach ersatzlos abgeschafft.
Mit dieser Taktik riskiert Coca-Cola jedoch unzählige langjährige und markentreue Verbraucher
zu verlieren. Denn es darf bezweifelt werden, dass irgendein wahrer Genießer eines der Klassiker
auf die zuckerfreie Variante umsteigen wird. Das wäre etwa das Gleiche,
als würde man einem typischen US-Amerikaner seinen geliebten Pick Up Truck wegnehmen
und ihm alternativ einen Elektro-Smart anbieten - das kann und wird einfach nicht funktionieren.
Erst recht nicht, wenn der geschmackliche Unterschied zum Original
genauso groß sein wird, wie zwischen der klassischen Coke und Coke zero.
Denn anders als wie es in der Werbung suggeriert wird, hat Coke zero alles andere als
einen "echten" Coke-Geschmack. Coke zero hat geschmacklich mit einer klassischen Coke
etwa genauso viel gemeinsam wie ein roher Tofuwürfel mit einem saftigen gegrilltem Steak.
Sicherlich gibt es auch Menschen die diesen penetranten Süßstoffgeschmack durchaus mögen.
Sollen sie auch, aber für ein wahren Genusstrinker sind diese Getränke einfach nur eine Strafe.

Es kann einfach nicht sein,
dass wir nun darunter leiden sollen,
nur weil andere Menschen einfach nur zu blöde sind,
selbst auf ihre Gesundheit zu achten.


Welche Produkte sind betroffen?

Folgende Klassiker wird es künftig nicht mehr geben:

Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola

- Coca-Cola Cherry
- Coca-Cola Vanilla
- Fanta Mango
- Fanta Mandarine
- Fanta Erdbeere
- Fanta Lemon


Wer also Fan eines der genannten Produkte ist, sollte zusehen, dass er sich schnellstmöglich
mit den noch im Handel erhältlichen Restbeständen eindeckt.
Denn die Auslieferung der ersten zuckerfreien Varianten hat bereits begonnen.


Tipp:
Zumindest Cherry Coke ist auch in Dosen erhältlich (z.B. Edeka, Rewe, Kaufland, Hit).
Dosen haben ein doppelt so langes MHD wie PET-Flaschen.
Mit Dosen aus den letzen Produktionen kann man also noch bis Ende 2019 auskommen,
wohingegen Flaschen voraussichtlich nur ein MHD bis zum Sommer haben werden.



Fazit

Coca-Cola trägt hier einen vermeintlichen, vor allem aber einen vollkommen sinnlosen Imagekampf
auf dem Rücken seiner treuesten Anhänger aus.
Denn wer bestimmte Produkte aus dem Hause Coca-Cola trinkt, der tut dies nicht,
weil er sich damit ein längeres und gesünderes Leben oder straffere Haut und glänzendes Fell erhofft,
sondern er tut dies allein des Geschmackes wegen.
Es gibt nun mal Produkte, da gehören bestimmte Zutaten einfach hinein. Ohne, wären sie nicht das was sie sind.
In Ernergy Drinks gehört Koffein, Pommes gehören in Fett frittiert und
in Limonaden gehört einfach Zucker rein. Denn Zucker ist nicht nur ein einfaches Süßungsmittel,
sondern auch ein entscheidender Geschmacksträger für den es keine Alternativen gibt.

Das Unternehmen verärgert damit eine große Anzahl von Konsumenten,
die von Coca-Cola selbst als sog. Markenbotschafter bezeichnet werden. Das sind treue Anhänger,
die das Image der Marken und des Unternehmens positiv nach außen in ihr Umfeld tragen.
Doch damit dürfte bei vielen nun Schluss sein, nachdem Coca-Cola ihnen nun
so übel "ans Bein gepisst" hat - um das Ganze mal ganz direkt und ungeschönt auf den Punkt zu bringen.

Coca-Cola hat mit dieser Aktion das Vertrauen vieler seiner treuesten Anhänger missbraucht
und Coca-Cola wird es sehr schwer haben dieses wieder zurückzugewinnen.
Insbesondere dann, wenn das Unternehmen sich auch künftig
weiterhin in eine eher negative Richtung entwickelt, so wie in den letzten paar Jahren.

Mir persönlich hat Coca-Cola damit gleich die Top Two meiner Lieblingsgetränke genommen:
Cherry Coke und Fanta Mango.

 

Ein Appell an Coca-Cola:

Besinnt euch auf das, was ihr wirklich könnt und worin ihr besser seid als die Konkurrenz:
Und zwar, die leckersten Erfrischungsgetränke der Welt zu kreieren!
Anstatt diesem dummen und überzogenen Gesundheitswahn zu folgen
und sogar noch zu fördern, solltet ihr lieber bessere Aufklärungsarbeit leisten.
Nicht der Zucker ist das Problem, sondern ein falsches Konsumverhalten.
Somit ändert das bloße Weglassen des Zuckers auch rein nichts am eigentlichen Problem.
Ihr solltet eigentlich aus dem Fehler, die Rezeptur eines Klassikers zu ändern,
gelernt haben (New Coke / Coke II - 1985).


 

Selbstverständlich wird das alles meine Freude am Dosensammeln nicht wirklich trüben.
Allerdings wird sich der Konsum von Produkten aus dem Hause Coca-Cola
künftig allein auf Dosen beschränken, die als Neuzugang den Weg in meine Sammlung finden.
Mit Ausnahme von Coke zero, denn die muss meine Freundin weiterhin trinken
und Coke light wird weiterhin direkt in den Ausguss geschüttet.

PS: Teile dieses Textes wurden während des Genusses einer Dose Cherry Coke verfasst.

 


 

Designwechsel

Coca-Cola ändert wieder das Design von der klassischen Coca-Cola und Coca-Cola zero.

Während bei Coca-Cola Classic lediglich die Bezeichnung von "Classic"
auf "Original Taste" geändert wird, ist die Änderung bei Coke zero schon etwas deutlich.
Aus der schwarzen Dose mit rotem Rundlogo, wird künftig eine rote Dose mit schwarzem Rand unterm Deckel.
Das trifft natürlich auch auf sämtliche Flaschen zu. Wer also beim Kauf nicht ganz genau hinschaut,
dem kann es durchaus passieren, dass er statt der "guten" Coke
versehentlich die süßstoffgepanschte Variante greift (Taktik???).

Vergleich: der bisherigen (links) und künftigen (rechts) Dosen:

     
 


 

Nachdem es Coca-Cola classic in der 0,15 Liter Dose
bereits seit einigen Jahren immer wieder mal im 12er Folienpack als Aktion gab,
wird sie nun, zusammen mit Coke zero,
dauerhaft im 8er Papp-Multipack im Handel zu finden sein.

  

Bildquellen: Coca-Cola 

  

Update

Beide jetzt auch als Fridgepack mit perforierter Öffnung erhältlich:

  

 


- Dauerlinks -

Coca-Cola Freundeskreis   Bund Getränkeverpackungen der Zukunft   Forum Getränkedose - BCME Deutschland   Ein Weg in die Zukunft

 


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