www.coca-cola-dosen.de
Wenn du diesen Text lesen kannst, dann bist du mit einem mobilen Gerät online. Diese Website unterstützt leider keine mobile Ansicht. Damit diese Website korrekt dargestellt wird, wechsel bitte zur Standard- / PC-Ansicht

Willkommen bei der umfangreichsten Sammlung und Dokumentation
deutscher Coca-Cola Dosen.

 

Weihnachten 2019

Dieses Jahr hat Coca-Cola wieder einige Überraschungen
zu Weihnachten für uns.

Zum einen erscheinen Dosen und Flaschen in einem
wunderschönen Retro-Weihnachtsdesign:

Bildquelle: Coca-Cola

 Und zum anderen wird es erstmals die limitierte Weihnachtssorte
Coca-Cola Zimt bei uns geben:



Bildquelle: Coca-Cola

Doch (ihr ahnt es bereits oder habt es schon erkannt) auch hier hat es Coca-Cola
wieder nicht geschafft etwas Zucker für den Geschmack reinzutun,
was dem Genuss und der Vorfreude einen erheblichen Dämpfer verpassen wird.

Eine weitere erfreuliche Nachricht gibt es trotzdem noch:
Auch dieses Jahr wird es wieder einen Adventskalender geben,
mit 20 x 0,25 Liter Dosen (Coca-Cola, Coke zero, Coke light und Fanta Orange),
sowie 4 Überraschungen.


Bildquelle: Coca-Cola
 


 

neue "Bielefeld"-Fanta*

Nach der Fanta Exotic gibt nun schon eine
zweite Fanta, die es gar nicht gibt*.

Es handelt sich um die Geschmacksrichtung Mango & Dragonfruit.
Sie ist sowohl mit Zucker als auch mit Stevia gesüßt und enthält damit
nur rund die Hälfte an Zucker im Vergleich zu einer klassischen Rezeptur.


  

* Fanta Mango & Dragonfruit ist, analog der Fanta Exotic, nicht im klassischen Einzelhandel erhältlich,
sondern überwiegend nur im "ethnischen Handel" 
(z.B. Imbiss-/Dönerbude, Bäcker, Kiosk, Spätkauf).
Sie wird daher, genau wie Fanta Exotic, von Coca-Cola auch nicht als offiziell verfügbare Fanta-Sorte
auf der Fanta-Website aufgeführt.

 


Halloween-Fanta

Pünktlich zu Halloween bringt Coca-Cola eine neue limitierte Fanta-Sorte auf den Markt:
Fanta Dark Orange

Es ist damit, nach Fanta Zitrone-Holunderblüte und Pfirsich-Aprikose,
die dritte und letzte limitierte Sorte dieses Jahr.

 


Bildquelle: Coca-Cola

Doch leider (war ja nicht anders zu erwarten) wird auch
diese Sorte wieder ohne Zucker sein.

Als kleiner Trost erscheint jedoch auch die normale Fanta Orange im Halloween-Design,
inklusive der 0,33 Liter Dose.
(Bild folgt, sobald ich eine Dose habe)

 



Love Can

Im Rahmen der diesjährigen "Christopher Street Day" Veranstaltungen
hat Coca-Cola eine limitierte Sonderdose herausgebracht, um ein Zeichen für
Gleichberechtigung, Toleranz, Diversität und Respekt zu setzen.
Diese Dose ist auf nur 100.000 Stück limitiert
und es gibt sie nur im Rahmen der CSD-Aktivitäten,
wie beispielsweise am Coca-Cola Pride-Truck,
der auf den Paraden mitfahren wird.

 

  

Begleitet wird das Ganze auch durch entsprechende Plakatkampagnen
in Berlin, Köln und Hamburg:


Bildquelle: Coca-Cola

 

 

Wenn die Dummheit siegt...

Eine Kriegserklärung an den guten Geschmack!
Coca-Cola ersetzt Klassiker durch zuckerfreie Varianten

> Eine offene Kritik an Coca-Cola und seiner derzeitigen Strategie <

Im Zuge der anhaltenden und sich seuchenartig in der Gesellschaft verbreitenden Zuckerphobie,
hat die The Coca-Cola Company bereits vor einiger Zeit beschlossen,
bis zum Jahr 2020 den durchschnittlichen Zuckergehalt ihrer Getränke um 10% zu reduzieren.

Soweit ist ja auch noch alles in Ordnung. Es spricht absolut nicht dagegen,
hilfebedürftigen Verbrauchern, die nicht in der Lage sind selbstständig auf ihre Ernährung zu achten,
zuckerfreie Getränkealternativen zur Verfügung zu stellen. Denn schließlich wird einem Unternehmen
auch damit ermöglicht auf diese Weise einen neuen Konsumentenkreis zu gewinnen.

Ein Schuss nach hinten?!

Was sich Coca-Cola jedoch überlegt hat um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen,
könnte dem Unternehmen letztendlich aber mehr schaden als nützen.

Denn Coca-Cola hat nicht etwa vor zusätzliche zuckerfreie Alternativvarianten zur bestehenden
Produktpalette anzubieten, sondern es werden dafür stattdessen kurzerhand beliebte
jahrzehnte alte Klassiker einfach ersatzlos abgeschafft.
Mit dieser Taktik riskiert Coca-Cola jedoch unzählige langjährige und markentreue Verbraucher
zu verlieren. Denn es darf bezweifelt werden, dass irgendein wahrer Genießer eines der Klassiker
auf die zuckerfreie Variante umsteigen wird. Das wäre etwa das Gleiche,
als würde man einem typischen US-Amerikaner seinen geliebten Pick Up Truck wegnehmen
und ihm alternativ einen Elektro-Smart anbieten - das kann und wird einfach nicht funktionieren.
Erst recht nicht, wenn der geschmackliche Unterschied zum Original
genauso groß sein wird, wie zwischen der klassischen Coke und Coke zero.
Denn anders als wie es in der Werbung suggeriert wird, hat Coke zero alles andere als
einen "echten" Coke-Geschmack. Coke zero hat geschmacklich mit einer klassischen Coke
etwa genauso viel gemeinsam wie ein roher Tofuwürfel mit einem saftigen gegrilltem Steak.
Sicherlich gibt es auch Menschen die diesen penetranten Süßstoffgeschmack durchaus mögen.
Sollen sie auch, aber für ein wahren Genusstrinker sind diese Getränke einfach nur eine Strafe.

Es kann einfach nicht sein,
dass die Genießer nun darunter leiden sollen,
nur weil andere Menschen einfach nur zu blöde sind,
selbst auf ihre Gesundheit zu achten.


Welche Produkte sind betroffen?

Folgende Klassiker wird es künftig nicht mehr geben:

Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola Coca-Cola

- Coca-Cola Cherry
- Coca-Cola Vanilla
- Fanta Mango
- Fanta Mandarine
- Fanta Erdbeere
- Fanta Lemon


Wer also Fan eines der genannten Produkte ist, sollte zusehen, dass er sich schnellstmöglich
mit den noch im Handel erhältlichen Restbeständen eindeckt.
Denn die Auslieferung der ersten zuckerfreien Varianten hat bereits begonnen.


Tipp:
Zumindest Cherry Coke ist auch in Dosen erhältlich (z.B. Edeka, Rewe, Kaufland, Hit).
Dosen haben ein doppelt so langes MHD wie PET-Flaschen.
Mit Dosen aus den letzen Produktionen kann man also noch bis Ende 2019 auskommen,
wohingegen Flaschen voraussichtlich nur ein MHD bis zum Sommer haben werden.

Nachtrag: Inzwischen dürften nahezu alle Altbestände aus den Läden verschwunden sein.


Fazit

Coca-Cola trägt hier einen vermeintlichen, vor allem aber einen vollkommen sinnlosen Imagekampf
auf dem Rücken seiner treuesten Anhänger aus.
Denn wer bestimmte Produkte aus dem Hause Coca-Cola trinkt, der tut dies nicht,
weil er sich damit ein längeres und gesünderes Leben oder straffere Haut und glänzendes Fell erhofft,
sondern er tut dies allein des Geschmackes wegen.
Es gibt nun mal Produkte, da gehören bestimmte Zutaten einfach hinein. Ohne, wären sie nicht das was sie sind.
In Ernergy Drinks gehört Koffein, Pommes gehören in Fett frittiert und
in Limonaden gehört einfach Zucker rein. Denn Zucker ist nicht nur ein einfaches Süßungsmittel,
sondern auch ein entscheidender Geschmacksträger für den es keine Alternativen gibt.

Das Unternehmen verärgert damit eine große Anzahl von Konsumenten,
die von Coca-Cola selbst als sog. Markenbotschafter bezeichnet werden. Das sind treue Anhänger,
die das Image der Marken und des Unternehmens positiv nach außen in ihr Umfeld tragen.
Doch damit dürfte bei vielen nun Schluss sein, nachdem Coca-Cola ihnen nun
so übel "ans Bein gepisst" hat - um das Ganze mal ganz direkt und ungeschönt auf den Punkt zu bringen.

Coca-Cola hat mit dieser Aktion das Vertrauen vieler seiner treuesten Anhänger missbraucht
und Coca-Cola wird es sehr schwer haben dieses wieder zurückzugewinnen.
Insbesondere dann, wenn das Unternehmen sich auch künftig
weiterhin in eine eher negative Richtung entwickelt, so wie in den letzten paar Jahren.

Mir persönlich hat Coca-Cola damit gleich die Top Two meiner Lieblingsgetränke genommen:
Cherry Coke und Fanta Mango.

 

Ein Appell an Coca-Cola:

Besinnt euch auf das, was ihr wirklich könnt und worin ihr besser seid als die Konkurrenz:
Und zwar, die leckersten Erfrischungsgetränke der Welt zu kreieren!
Anstatt diesem dummen und überzogenen Gesundheitswahn zu folgen
und sogar noch zu fördern, solltet ihr lieber bessere Aufklärungsarbeit leisten.
Nicht der Zucker ist das Problem, sondern ein falsches Konsumverhalten.
Somit ändert das bloße Weglassen des Zuckers auch rein nichts am eigentlichen Problem.
Ihr solltet eigentlich aus dem Fehler, die Rezeptur eines Klassikers zu ändern,
gelernt haben (New Coke / Coke II - 1985).


 

Selbstverständlich wird das alles meine Freude am Dosensammeln nicht wirklich trüben.
Allerdings wird sich der Konsum von Produkten aus dem Hause Coca-Cola
künftig allein auf Dosen beschränken, die als Neuzugang den Weg in meine Sammlung finden.
Mit Ausnahme von Coke zero, denn die muss meine Freundin weiterhin trinken
und Coke light wird weiterhin direkt in den Ausguss geschüttet.

PS: Teile dieses Textes wurden während des Genusses einer Dose klassischer Cherry Coke verfasst.

Nachtrag:

Inzwischen wurde dieses Thema bereits von einer anderen Website (ekitchen.de) aufgegriffen.


ekitchen.de: Coca-Cola: Warum müssen diese beliebten Sorten verschwinden?

 


- Dauerlinks -

Coca-Cola Freundeskreis   Bund Getränkeverpackungen der Zukunft   Forum Getränkedose - BCME Deutschland   Ein Weg in die Zukunft

 


Sie sind Besucher Nr.

Datenschutzerklärung